Begegnungen ist wahrscheinlich das Stichwort der letzten Woche. Begegnungen mit neuen Menschen, mit komischen und interessante, und Begegnungen mit neuen Wörtern, mit komischen und interessanten.
Fangen wir mit den Menschen an. Nach meiner Modern Jazz Stunde am Donnerstag bin ich mit einem Mädel ins Gespräch gekommen, die einem süßen, blinden Hasen hinterhergelaufen ist. Das war also der tierische Teil der Begegnung. Aber das Mädel war total lieb und wir haben bestimmt ne halbe Stunde gequakt - einfach so. Das war jetzt ne langweilige Geschichte für euch, aber ich mag zufällige nette Begegnungen:)
Weitere Begegnungen gab es bei der Erasmus Welcoming Party am Freitag Abend, bei der wir noch einmal eine Reihe neuer Leute kennenlernen konnten. Darunter zum Beispiel auch ein Franzose, der zwei Jahre in Passau studiert hat, und Vokabular wie Grüzi, Kruzefix in perfektem Dialekt beherrscht. Zusätzlich hat er eine Konditorschulung gemacht UND am nächsten Abend mit uns gekocht und eine Apfel-Crumble Tarte gebacken. Dazu gabs dreierlei Wein, Baguette und natürlich Fromage. Am selben Tag morgens standen gegen Mittag auf einmal 20 Erasmus Studenten vor unserer Tür, die für einen Brunch auf der Farm vorbeigekommen waren - davon wusste aber außer unserer Mitbewohnerin Laura, die eingeladen hatte, keiner etwas. Naja, war ja trotzdem nett.
Erasmus Fete
Leben wie Gott in Frankreich...
(P.s: ich esse da Apfelschalen und kaue NICHT Fingernägel;))
Die dritte und letzte Begegnung mit der ich euch belabern möchte war unter der Woche in der Stadt, beim Strumpfhosenkauf. Dort stellte sich heraus, dass die junge Verkäuferin aus Straßburg kommt, daher etwas Deutsch kann, und das gerne wieder auffrischen will. Deshalb haben wir mal Kontakte ausgetauscht. Fand ich lustig.
So. Wortbegegnungen. Die besten Wörter der letzten Woche waren "cousin" und "la puanteur".
"la puanteur": na, was könnte dies wohl bedeuten? Beim Vokabeln lernen versuchten Julia und ich uns, obwohl wir die tatsächliche Bedeutung kannten, zu überlegen, wonach sich das Wort anhört. Schließlich ist es vom Klang ja ganz angenehm. Wir kamen auf Blumenduft oder Nudelsuppe (Julias Ideen). Auflösung: es bedeutet: der Gestank.
"le cousin": dieses Wort hat diese Woche, bzw. heute, besondere Bedeutung aus zweierlei Gründen. Zunächst einmal hat mein bester Cousin nämlich heute Geburtstag und ich wünsche ihm einen zauberhaften Tag und einen schönen Abend mit der Familie (ich wäre gerne bei euch). Der oder die anderen Cousins, mit denen ich in dieser Woche hier in Frankreich zu tun hatte, sind ein bisschen nerviger als mein richtiger Cousin. Manchmal muss ich ihnen die Beine ausreißen, damit sie mein Zimmer verlassen. Aber eigentlich sind sie selber Schuld, denn sie verlieren ihre Beine nur, wenn sie sich wehren, während ich versuche, sie aus dem Fenster zu schmeißen.
Ich spreche hier natürlich von Schneidern, frz. cousins.
So das wars jetzt. Ich drücke euch, ihr fehlt mir! P.s.: Musiktipp "93 Million Miles" von Jason Mraz
Montag, 22. September 2014
Dienstag, 16. September 2014
Vive l'Europe!
Europa ist schon ne klasse Idee gewesen - wer auch immer sie jetzt zuerst hatte, der abbé Saint-Pierre, Rousseau, Kant, Briand und Stresemann, Churchhill...Von meinen Unterrichtsinhalten her schwebe ich grade in einer Blase der Begeisterung für die europäische Idee. Man könnte meinen, dass kein Mensch substantielle Kritik an dieser Idee üben kann. Und dann liest man auf SpiegelOnline vom Erfolg der AfD in zwei weiteren deutschen Bundesländern. Und dann wird man sich darüber bewusst, dass man in einem Land studiert, in dem mehr als ein Fünftel der Menschen rechtsextrem wählen. Und dann platzt die Blase.
Ich will euch gar nicht vollabern. Ich bin schon lange begeisterte Europäerin, und je mehr ich über die Entstehung dieser Union erfahre, desto mehr wächst meine Begeisterung und meine feste Überzeugung, diese Idee zu verteidigen. Kurz: ich glaube, ich habe mich für das richtige Studienfach entschieden. Deshalb freue ich mich sehr, auf all das, was ich in der nächsten Zeit noch lernen werde. Und es wird viel sein. Das weiß ich jetzt schon. Denn nach nichtmal 2 Wochen fac bin ich schon sehr gut beschäftigt mit allen möglichen Dingen: gefühlte 100 Vokabeln pro Kurs lernen, Vorträge vorbereiten, eine Hausarbeit + Vortrag vorbereiten. Und ja ich war noch so schlau und habe mir heute noch eine freiwilligen Vortrag selber aufgehalst. Aber das Thema interessiert mich. Und in Zukunft werde ich lernen müssen nicht mehr als unbedingt nötig zu machen - sonst wird das hier nix mit "la vie en rose".
In meinem Kopf herrscht ein totales Durcheinander von Deutsch, Englisch und Französisch, da wir Kurse und Vorlesungen in allen 3 Sprachen haben und teilweise von der einen in die andere Fremdsprache übersetzen müssen. Am nervigsten ist allerdings der griechische Akzent, der seit meiner Rechtsvorlesung letzte Woche in meinem Kopf herumschwirrt: selbst die Franzosen konnten den guten Mann nicht verstehen - wie sollen wir das dann bitte schaffen, geschweige denn uns 3 Stunden Notizen zu Europäischen Institutionen machen? Naja, das Problem hat sich schon von selber gelöst-wir bekommen aufgrund von Stundenplanänderungen jetzt einen neuen Rechtskurs mit einer jungen Französin, wie uns gesagt wurde.
Heute habe ich noch ein paar Praktikumsbewerbungen abgeschickt - drückt mir die Daumen :)
Ich will euch gar nicht vollabern. Ich bin schon lange begeisterte Europäerin, und je mehr ich über die Entstehung dieser Union erfahre, desto mehr wächst meine Begeisterung und meine feste Überzeugung, diese Idee zu verteidigen. Kurz: ich glaube, ich habe mich für das richtige Studienfach entschieden. Deshalb freue ich mich sehr, auf all das, was ich in der nächsten Zeit noch lernen werde. Und es wird viel sein. Das weiß ich jetzt schon. Denn nach nichtmal 2 Wochen fac bin ich schon sehr gut beschäftigt mit allen möglichen Dingen: gefühlte 100 Vokabeln pro Kurs lernen, Vorträge vorbereiten, eine Hausarbeit + Vortrag vorbereiten. Und ja ich war noch so schlau und habe mir heute noch eine freiwilligen Vortrag selber aufgehalst. Aber das Thema interessiert mich. Und in Zukunft werde ich lernen müssen nicht mehr als unbedingt nötig zu machen - sonst wird das hier nix mit "la vie en rose".
In meinem Kopf herrscht ein totales Durcheinander von Deutsch, Englisch und Französisch, da wir Kurse und Vorlesungen in allen 3 Sprachen haben und teilweise von der einen in die andere Fremdsprache übersetzen müssen. Am nervigsten ist allerdings der griechische Akzent, der seit meiner Rechtsvorlesung letzte Woche in meinem Kopf herumschwirrt: selbst die Franzosen konnten den guten Mann nicht verstehen - wie sollen wir das dann bitte schaffen, geschweige denn uns 3 Stunden Notizen zu Europäischen Institutionen machen? Naja, das Problem hat sich schon von selber gelöst-wir bekommen aufgrund von Stundenplanänderungen jetzt einen neuen Rechtskurs mit einer jungen Französin, wie uns gesagt wurde.
Heute habe ich noch ein paar Praktikumsbewerbungen abgeschickt - drückt mir die Daumen :)
Mittwoch, 10. September 2014
Leben auf der Farm.
Das Bild von meinem Frühstück heute morgen wollte ich euch nicht vorenthalten:)
Ich sag nur Sommer, Sonne, Garten und Ruhe.Ich schick euch ein paar Strahlen vorbei :)
Ich sag nur Sommer, Sonne, Garten und Ruhe.Ich schick euch ein paar Strahlen vorbei :)
Bonjour la fac!
Heute ist Mittwoch. Seit 3 Tagen gehe ich zur französischen Uni. Französische Vorlesungen bisher: 0!
Kein Witz! Bisher hatte ich zwar schon ein paar Seminare auf Französisch, aber die Vorlesungen, die auf Französisch HÄTTEN SEIN KÖNNEN, waren auf Deutsch. Begründung: die Franzosen, die darin sitzen, sollen Deutsch lernen. Die Sache ist nur die: die Franzosen verstehen leider so gut wie nix und wir lernen, zumindest sprachlich gesehen, nix. Am Ende profitiert also keiner. Schade. Ich hoffe, die nächsten Tage werden mich noch mit einer französischen Vorlesung überraschen...
Ansonsten bin ich aber von der Themen der meisten Kurse sehr angetan und habe endlich mal das Gefühl, auf jeden Fall das richtige Studium gewählt zu haben. Es gibt einen Kurs zu den Beziehungen der EU Nationen untereinander, aber auch einen der EU zu den USA und einen zu den philosophischen Strömungen, die es in den letzten zwei Jahrhunderten so gab in Europa (wobei der Kurs heute echt "nul" war, aber ich hoffe das war nur die Einleitung, um einen geschichtichen Hintergrund zu haben).
Allgemein ist die "fac", also die Uni auf jeden Fall viel verschulter als in Deutschland. Nicht nur was die Stundenpläne und den Kursaufbau angeht, sondern auch was die Leute angeht. Die meisten Studenten benehmen sich eher wie High School Schüler. Ganz zentrale Themen für die meisten Studentinnen hier: Shopping, Kino und Jungs. Komisch komisch.
Außerdem scheinen die meisten keine Ahnung zu haben, wie man sich Stichpunkte macht. In Vorlesungen schreiben sie sich ganze Geschichten auf - und manche Dozenten nehmen darauf Rücksicht und sprechen deshalb extra langsam. Im Falle der EU-USA Beziehungen Dozentin mit schrecklich unverständlichem, griechischen Akzent wird das Zuhören dadurch nur noch schwerer:P
Kein Witz! Bisher hatte ich zwar schon ein paar Seminare auf Französisch, aber die Vorlesungen, die auf Französisch HÄTTEN SEIN KÖNNEN, waren auf Deutsch. Begründung: die Franzosen, die darin sitzen, sollen Deutsch lernen. Die Sache ist nur die: die Franzosen verstehen leider so gut wie nix und wir lernen, zumindest sprachlich gesehen, nix. Am Ende profitiert also keiner. Schade. Ich hoffe, die nächsten Tage werden mich noch mit einer französischen Vorlesung überraschen...
Ansonsten bin ich aber von der Themen der meisten Kurse sehr angetan und habe endlich mal das Gefühl, auf jeden Fall das richtige Studium gewählt zu haben. Es gibt einen Kurs zu den Beziehungen der EU Nationen untereinander, aber auch einen der EU zu den USA und einen zu den philosophischen Strömungen, die es in den letzten zwei Jahrhunderten so gab in Europa (wobei der Kurs heute echt "nul" war, aber ich hoffe das war nur die Einleitung, um einen geschichtichen Hintergrund zu haben).
Allgemein ist die "fac", also die Uni auf jeden Fall viel verschulter als in Deutschland. Nicht nur was die Stundenpläne und den Kursaufbau angeht, sondern auch was die Leute angeht. Die meisten Studenten benehmen sich eher wie High School Schüler. Ganz zentrale Themen für die meisten Studentinnen hier: Shopping, Kino und Jungs. Komisch komisch.
Außerdem scheinen die meisten keine Ahnung zu haben, wie man sich Stichpunkte macht. In Vorlesungen schreiben sie sich ganze Geschichten auf - und manche Dozenten nehmen darauf Rücksicht und sprechen deshalb extra langsam. Im Falle der EU-USA Beziehungen Dozentin mit schrecklich unverständlichem, griechischen Akzent wird das Zuhören dadurch nur noch schwerer:P
Sonntag, 7. September 2014
Bonjour l'été!
Hallihallohallöle.
Dieses Wochenende konnten wir noch die Ruhe vor dem Sturm genießen.
Freitag:Julia und mir ist Freitag Abend bei einem Treffen mit ca. 30 anderen Erasmus-Studenten wieder einmal klar geworden, dass wir definitv keine Herdentiere sind (hiermit verweise ich für genauere Erzählungen mal an Julias Blog, in der Hoffnung, keine Copyright Rechte zu verletzen:) http://lafrance-moinonplus.blogspot.de/).
Samstag:Gestern haben wir einen wunderschönen entspannten Sommertag gehabt. Sowieso habe ich vielleicht bisher vergessen zu erwähnen, dass wir hier in Le Mans seit wir hier sind mehr Sommer gehabt haben, als zuvor in diesem Jahr. Jeden Tag strahlt mir die Sonne schon morgens durch mein süßes Fenster entgegen - da steht man doch viel lieber auf. Außerdem haben wir durchgängig gefühlte 25-30 Grad. Den lauen Sommerabend haben wir dann genutzt, um mit Lucie und Caroline, zwei Französinnen, in der Stadt was zu essen und zu trinken. Dabei haben wir wieder viele interessante französische Wörter gelernt und konnten die Stadt auch einmal mit "Einheimischen" erkunden.
Sonntag: Sonntag ist Markttag. Über den Markt vor der riesigen Kathedrale von Le Mans sind wir letzten Sonntag schon voller Begeisterung geschlendert. Da die Preise für Lebensmittel hier wirklich enorm sind, haben wir dann auch gleich einen Vergleich der Markt- mit den Supermarktpreisen gemacht und siehe da: Obst und Gemüse sind auf dem Markt tatsächlich nicht nur leckerer und umweltbewusster, sondern auch billiger! Um den Wocheneinkauf an Obst und Gemüse überhaupt transportieren zu können, haben wir uns dann direkt auf dem Markt auch schöne Körbe gekauft - die Plastiktüten, die man hier bekommt, sind nicht nur schnell gerissen, sondern auch unhandlich und unnötig umweltverschmutzend. Kleines Quiz am Rande: welcher Korb ist wohl von mir...?
Gegen Mittag ging es dann auf einen großen Trödelmarkt, wo ich mich nach einem Fahrrad umgesehen habe. Leider waren alle guten Räder schon weggeschnappt und aufgrund der knallenden Sonne haben wir uns dann auch bald auf den Heimweg gemacht.
Jetzt genieße ich noch den entspannten Rest des Tages und bereite mich seelisch auf den Sturm morgen vor. Einen Stundenplan haben wir schon und ich bin wirklich sehr gespannt auf meine Kurse und die Leute darin :)
Habt eine schöne Woche ihr Lieben!
Dieses Wochenende konnten wir noch die Ruhe vor dem Sturm genießen.
Freitag:Julia und mir ist Freitag Abend bei einem Treffen mit ca. 30 anderen Erasmus-Studenten wieder einmal klar geworden, dass wir definitv keine Herdentiere sind (hiermit verweise ich für genauere Erzählungen mal an Julias Blog, in der Hoffnung, keine Copyright Rechte zu verletzen:) http://lafrance-moinonplus.blogspot.de/).
Samstag:Gestern haben wir einen wunderschönen entspannten Sommertag gehabt. Sowieso habe ich vielleicht bisher vergessen zu erwähnen, dass wir hier in Le Mans seit wir hier sind mehr Sommer gehabt haben, als zuvor in diesem Jahr. Jeden Tag strahlt mir die Sonne schon morgens durch mein süßes Fenster entgegen - da steht man doch viel lieber auf. Außerdem haben wir durchgängig gefühlte 25-30 Grad. Den lauen Sommerabend haben wir dann genutzt, um mit Lucie und Caroline, zwei Französinnen, in der Stadt was zu essen und zu trinken. Dabei haben wir wieder viele interessante französische Wörter gelernt und konnten die Stadt auch einmal mit "Einheimischen" erkunden.
Sonntag: Sonntag ist Markttag. Über den Markt vor der riesigen Kathedrale von Le Mans sind wir letzten Sonntag schon voller Begeisterung geschlendert. Da die Preise für Lebensmittel hier wirklich enorm sind, haben wir dann auch gleich einen Vergleich der Markt- mit den Supermarktpreisen gemacht und siehe da: Obst und Gemüse sind auf dem Markt tatsächlich nicht nur leckerer und umweltbewusster, sondern auch billiger! Um den Wocheneinkauf an Obst und Gemüse überhaupt transportieren zu können, haben wir uns dann direkt auf dem Markt auch schöne Körbe gekauft - die Plastiktüten, die man hier bekommt, sind nicht nur schnell gerissen, sondern auch unhandlich und unnötig umweltverschmutzend. Kleines Quiz am Rande: welcher Korb ist wohl von mir...?
Gegen Mittag ging es dann auf einen großen Trödelmarkt, wo ich mich nach einem Fahrrad umgesehen habe. Leider waren alle guten Räder schon weggeschnappt und aufgrund der knallenden Sonne haben wir uns dann auch bald auf den Heimweg gemacht.
Jetzt genieße ich noch den entspannten Rest des Tages und bereite mich seelisch auf den Sturm morgen vor. Einen Stundenplan haben wir schon und ich bin wirklich sehr gespannt auf meine Kurse und die Leute darin :)
Habt eine schöne Woche ihr Lieben!
Dienstag, 2. September 2014
Kiffer, [Schiss] und Pommes
Bonjour tout le monde. Résumé der letzten Tage: Französische Sprache: schwere Sprache!
Diese Woche findet ein obligatorischer Französisch-Intensivkurs statt. Die bisher wohl interessanteste Stunde hatten wir heute - es ging um "verlan", einen Jargon der französischen Sprache bei dem eine Art Geheimsprache konstruiert wird, indem die Silben diverser Wörter umgedreht werden. Zumindest ist das meistens der Ursprung. So benutzen besonders junge Leute statt "femme" das verlan-Wort "meuf" (fem-me wird zu mefem wird zu meuf....so ungefähr:D). Mein Lieblingswort ist allerdings "kiffer", das bedeutet mögen, lieben und ist arabischen Ursprungs. Je te kiffe heißt also nicht ich kiffe dich, sondern ich mag/liebe dich. Die Franzosen...
Eine weitere sprachliche Exkursion der letzten Tage machten Julia und ich zu Mcces. Dort fanden wir heraus, dass man in Frankreich keinen Cheeseburger bestellt (der Mcces Verkäufer hat mich bei dem Wort angeguckt als wäre ich vom Mond, und einen solchen Blick einem Mcces Mitarbeiter bei der Frage nach einem Cheeseburger zu entlocken, das muss man erstmal schaffen). Stattdessen sagt man ganz cool: Je voudrais un "Schiss" - natürlich Cheese geschrieben, es geht hier um die Aussprache :) Wenn der Cheeseburger dann auch noch schmeckt, dann sagt man als Französin von Welt "Je kiffe le Schiss".
Und zu allem Überfluss hat Julia gestern ganz erstaunt eine Quittung über Pommes in ihrer Tasche gefunden. Wortlaut: "HÄ, wann hab ich mir denn Pommes gekauft???!" Bis dann die Erleuchtung kam, dass "Pommes" nicht Pommes Frites sondern Äpfel sind.
So, genug Sprachgewusel für heute. Je vous kiffe!
Diese Woche findet ein obligatorischer Französisch-Intensivkurs statt. Die bisher wohl interessanteste Stunde hatten wir heute - es ging um "verlan", einen Jargon der französischen Sprache bei dem eine Art Geheimsprache konstruiert wird, indem die Silben diverser Wörter umgedreht werden. Zumindest ist das meistens der Ursprung. So benutzen besonders junge Leute statt "femme" das verlan-Wort "meuf" (fem-me wird zu mefem wird zu meuf....so ungefähr:D). Mein Lieblingswort ist allerdings "kiffer", das bedeutet mögen, lieben und ist arabischen Ursprungs. Je te kiffe heißt also nicht ich kiffe dich, sondern ich mag/liebe dich. Die Franzosen...
Eine weitere sprachliche Exkursion der letzten Tage machten Julia und ich zu Mcces. Dort fanden wir heraus, dass man in Frankreich keinen Cheeseburger bestellt (der Mcces Verkäufer hat mich bei dem Wort angeguckt als wäre ich vom Mond, und einen solchen Blick einem Mcces Mitarbeiter bei der Frage nach einem Cheeseburger zu entlocken, das muss man erstmal schaffen). Stattdessen sagt man ganz cool: Je voudrais un "Schiss" - natürlich Cheese geschrieben, es geht hier um die Aussprache :) Wenn der Cheeseburger dann auch noch schmeckt, dann sagt man als Französin von Welt "Je kiffe le Schiss".
Und zu allem Überfluss hat Julia gestern ganz erstaunt eine Quittung über Pommes in ihrer Tasche gefunden. Wortlaut: "HÄ, wann hab ich mir denn Pommes gekauft???!" Bis dann die Erleuchtung kam, dass "Pommes" nicht Pommes Frites sondern Äpfel sind.
So, genug Sprachgewusel für heute. Je vous kiffe!
Abonnieren
Kommentare (Atom)
