Mittwoch, 10. September 2014

Bonjour la fac!

Heute ist Mittwoch. Seit 3 Tagen gehe ich zur französischen Uni. Französische Vorlesungen bisher: 0!

Kein Witz! Bisher hatte ich zwar schon ein paar Seminare auf Französisch, aber die Vorlesungen, die auf Französisch HÄTTEN SEIN KÖNNEN, waren auf Deutsch. Begründung: die Franzosen, die darin sitzen, sollen Deutsch lernen. Die Sache ist nur die: die Franzosen verstehen leider so gut wie nix und wir lernen, zumindest sprachlich gesehen, nix. Am Ende profitiert also keiner. Schade. Ich hoffe, die nächsten Tage werden mich noch mit einer französischen Vorlesung überraschen...
Ansonsten bin ich aber von der Themen der meisten Kurse sehr angetan und habe endlich mal das Gefühl, auf jeden Fall das richtige Studium gewählt zu haben. Es gibt einen Kurs zu den Beziehungen der EU Nationen untereinander, aber auch einen der EU zu den USA und einen zu den philosophischen Strömungen, die es in den letzten zwei Jahrhunderten so gab in Europa (wobei der Kurs heute echt "nul" war, aber ich hoffe das war nur die Einleitung, um einen geschichtichen Hintergrund zu haben).

Allgemein ist die "fac", also die Uni auf jeden Fall viel verschulter als in Deutschland. Nicht nur was die Stundenpläne und den Kursaufbau angeht, sondern auch was die Leute angeht. Die meisten Studenten benehmen sich eher wie High School Schüler. Ganz zentrale Themen für die meisten Studentinnen hier: Shopping, Kino und Jungs. Komisch komisch.
Außerdem scheinen die meisten keine Ahnung zu haben, wie man sich Stichpunkte macht. In Vorlesungen schreiben sie sich ganze Geschichten auf -  und manche Dozenten nehmen darauf Rücksicht und sprechen deshalb extra langsam. Im Falle der EU-USA Beziehungen Dozentin mit schrecklich unverständlichem, griechischen Akzent wird das Zuhören dadurch nur noch schwerer:P

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