Tag 1 der Sommerschule der Konrad-Adenauer-Stiftung in Suzdal zum Thema "das Land, in dem ich leben möchte" ist vorüber. Da die Anreise mit dem Bus sehr tagesfüllend war, standen heute außer gemeinsamem Abendessen mit Begrüßung und Einführung nichts auf dem Programm. Und dennoch habe ich schon so viel gelernt.
Während der Busfahrt, Russischstunde mit Kristina, meiner lieben Kollegin, zudem Erlernen von russischen und Beibringen von deutschen Zungenbrechern.
In Suzdal angekommen gibt es eine Lektion in russicher Freundlichkeit, als unsere Projektleiterin ie Chefin des Restaurants, in dem wir wenige Stunden später mit der Gruppe zum Essen angemeldet sind, zur Schnecke macht, weil sie die Tische nicht richtig hingestellt hat.
Während des Essen gibt es dann kleine Pausen, in denen wir ein Brainstorming zum Thema Russland machen, jeder schreibt in 2,5 Minuten auf, was ihm zum Land auffällt. Dabei kommen besonders häufig Punkte wie die russische Weite, Natur und die russische Vielfalt auf. Bei einem anschließenden Voting stellt sich heraus, dass auch politische Begriffe wie Putin, Konservatismus und auch Sieg nicht unbedingt negativ gesehen werden. Einstimmige Kritik gibt es aber an Schlagworten wie Machtvertikale, fast autoritär, Armut, Gewalt und Blut. Frau Crawford, die Chefin der KAS in Moskau, schließt daraus, dass die jungen Russen eine überwiegend positive Bindung zu ihrem Land haben. Sie verweist darauf, dass allerdings die teils negativen Bewertungen von politischen Begriffen sowie die Nichtnennung von Wörtern wie Partei, politische Debatte und Medien auch durchaus "zum Nachdenken anregen kann. Und das wollen wir die folgenden Tage tun. In welchem Land, möchtet ihr leben?"
Und auch wenn man Frau Crawford sicherlich irgendwie zustimmen kann, so kommt es mir doch so vor, als habe sie das, was sie nach ihrer Analyse herausgefunden hat, auch in den Ergebnissen des Brainstorming gesucht. Sie war eindeutig vorbelastet. Nun sind wir ja auch hier, um über Politik zu sprechen, aber dieses ständige förmliche Suchen nach Dingen, die nicht gut laufen, geht selbst mir langsam auf den Keks.
Nach dem Essen erleben wir dann noch einen goldenen Sonnenutergang am goldenen Ring, so heißt der "Ring", auf dem Suzdal und andere wohl sehr sehenswerte russische Städte liegen. Dabei löchere ich die Studenten weiter mit meinen 100000 Fragen - und sie freuen sich, sie mir in aller Ruhe so gut wie möglich zu beantworten. Von mir wollen sie wissen, warum ich überhaupt in Russland bin, was mich, besonders jetzt, hierhin verschlägt. Sie freuen sich über mein Interesse, über jede noch so dumme Frage, darüber, dass ich keine Angst habe. Von langen, interessanten Gesprächen bleibt mir heute ein stechender Satz in Erinnerung: In Europa liegt das Paradies auf Erden, in Russland in der Seele der Menschen. Dies vermittelt hier die orthodoxe Kirche besonders den Menschen, denen es schlecht geht, die keine Verbesserung ihrer Lebenssituation erfahren. Viele Studenten erzählen mir heute, dass sie ein großes Problem in der Gleichgültigkeit der Menschen sehen. "Sie handeln nicht, sie wollen nicht handeln, sie sehen dafür keinen Anlass." Da erinnere ich mich an das Denkmal von vor einigen Tagen, dass die Laster der Erwachsenen abbildete. Im Zentrum all dieser Laster, im Zentrum von Krieg, Sucht und Armut, stand die Indifferenz.
(Bilder kann ich leider erst Donnerstag hochladen......)
Montag, 29. Juni 2015
Freitag, 26. Juni 2015
meine Woche in Fotos
Woche 2 in a nutshell
Montag: nach dem Praktikum in die Oper mit Judith, danach eine Kleinigkeit essen und auf den Dächern Moskaus - hinterm Bolschoi - einen Aperol trinken. Viel zu spät nach Hause kommen.
Dienstag: Dialogues about Democracy (siehe älterer Eintrag), nette Studenten kennenlernen, Camenbert mit Preiselbeeren und Sahne (????) im deutschen Eck essen.
Mittwoch: Praktikum, Recherchen, abends Colahühnchen kochen und spielen und wieder zu spät ins Bett.
Donnerstag: Praktikum und wieder Oper, diesmal La Traviata mit Julia (deren Mutter in der Oper singt und uns die Karten besorgt hat), dann Absacker, russisch-deutsch-Stunde und ab nach Hause.
Freitag: nach dem Praktikum Treffen mit Gregory (ein Student, der Dienstag bei Dialogues about Democracy dabei war), 5-stündiger Spaziergang durch Moskau -toll! Deutschstunde mit Zungenbrechern, die Gregory besser kann als ich.
Morgen: AUSSCHLAFEN!
kurz: Moskau lässt einen nicht schlafen, es gibt immer etwas zu tun, aber das gibt auch Energie :)
Dienstag: Dialogues about Democracy (siehe älterer Eintrag), nette Studenten kennenlernen, Camenbert mit Preiselbeeren und Sahne (????) im deutschen Eck essen.
Mittwoch: Praktikum, Recherchen, abends Colahühnchen kochen und spielen und wieder zu spät ins Bett.
Donnerstag: Praktikum und wieder Oper, diesmal La Traviata mit Julia (deren Mutter in der Oper singt und uns die Karten besorgt hat), dann Absacker, russisch-deutsch-Stunde und ab nach Hause.
Freitag: nach dem Praktikum Treffen mit Gregory (ein Student, der Dienstag bei Dialogues about Democracy dabei war), 5-stündiger Spaziergang durch Moskau -toll! Deutschstunde mit Zungenbrechern, die Gregory besser kann als ich.
Morgen: AUSSCHLAFEN!
kurz: Moskau lässt einen nicht schlafen, es gibt immer etwas zu tun, aber das gibt auch Energie :)
russische Stimmen
"Meine Eltern sagen, dass Europa Polen Ungarn und all diese Länder nur als landwirtschatliche Randgebiete nutzt."
unsere süße, alte Büroköchin drückt mir einen riesigen Apfel in die Hand mit den Worten "ein großer Apfel für ein großes Mädchen!"
"Ich glaube Russland ist weder ein asiatisches, noch ein europäisches Land, es ist halt anders."
"Deutsch ist eine ganz weiche Sprache, die man vorne im Mund, besonders mit den Lippen, spricht." [eine Beobeachtung, die nur ein Russe machen kann]
"Hier in Russland sagt man über Europa, dass dort alle Menschen stets mit der offiziellen Meinung übereinstimmen müssen."
"So gesehen ist Russland ein viel freieres Land als Deutschland, weil man sich hier nicht an Regeln hält."
"Greetings from Crimea" [steht auf einem sonnengelben Putinshirt, auf dem Putin mit Cocktail und Sommerkleidung zu sehen ist]
"Findest du Russland ist ein demokratisches Land?" "Das kommt darauf an, wie man Demokratie definiert."
"Ich mag es nicht, ständig über Putin und Demokratie zu reden. Man sollte mehr tun als immer nur reden."
"Der stärkste Mann des Volkes" [steht auf einem Shirt mit Putin im Karatedress]
unsere süße, alte Büroköchin drückt mir einen riesigen Apfel in die Hand mit den Worten "ein großer Apfel für ein großes Mädchen!"
"Ich glaube Russland ist weder ein asiatisches, noch ein europäisches Land, es ist halt anders."
"Deutsch ist eine ganz weiche Sprache, die man vorne im Mund, besonders mit den Lippen, spricht." [eine Beobeachtung, die nur ein Russe machen kann]
"Hier in Russland sagt man über Europa, dass dort alle Menschen stets mit der offiziellen Meinung übereinstimmen müssen."
"So gesehen ist Russland ein viel freieres Land als Deutschland, weil man sich hier nicht an Regeln hält."
"Greetings from Crimea" [steht auf einem sonnengelben Putinshirt, auf dem Putin mit Cocktail und Sommerkleidung zu sehen ist]
"Findest du Russland ist ein demokratisches Land?" "Das kommt darauf an, wie man Demokratie definiert."
"Ich mag es nicht, ständig über Putin und Demokratie zu reden. Man sollte mehr tun als immer nur reden."
"Der stärkste Mann des Volkes" [steht auf einem Shirt mit Putin im Karatedress]
Dienstag, 23. Juni 2015
Dialogues about democracy
Wenn 20 russische Studenten, ein Referent aus Russland und eine Referentin aus Deutschland, sowie die Gorbatschov Stiftung Moskau und die Konrad Adenauer Stiftung Moskau + eine popelige Praktikantin zusammenkommen, was hat man dann? Einen "Dialogue about Democracy".
Warum braucht man sowas? In Deutschland kann jeder sicherlich eine ungefähre Definition von Demokratie geben, bei uns ist das demokratische System derart alltäglich und natürlich, dass wir nicht mehr viel darüber sprechen müssen (wobei man über derartige Themen natürlich IMMER sprechen muss, aber bei uns in einem ganz anderen Kontext).
Wenn man sich einmal anschaut, welche Länder sich offiziell als Demokratie bezeichnen (das sind nämlich bis auf wenige Ausnahmen ALLE Länder der Welt) und welche es auch, nach unseren Maßstäben, wirklich sind, dann kommt man an einer genaueren Definition von Demokratie nicht vorbei. Und genau mit einer derartigen Definition - mit dem Austausch der Unterschiedlichen Auffassungen - hat sich der heutige Dialogue about democracy beschäftigt.
Laut dem Referenten (aber auch laut vielen der Studenten) ist Demokratie in Russland ein leeres, positives Wort, das manch einer dann auch versucht mit jeglichen Werten zu füllen und auf jegliche Art und Weise zu interpretieren. Dies bestätigt sich mit den Fragen und Statements, die im Anschluss von den Studenten kommen. Wer sagt den Menschen denn, was Demokratie ist? - fragt eine Studentin. Ihre Eltern seien die einzigen, von denen sie dies lernen könne, aber auch die hätten ihr ganz eigenes Verständnis von einem System, das sie selber eigentlich nie richtig kennengelernt haben.
Für viele Russen ist Demokratie das, was nach dem Fall der Sowjetunion unter Yeltsin eingeführt wurde. Das, was Armut, Chaos und Verwirrung stiftete. Putin hingegen steht für Stabilität. Er ist derjenige, der Russland wieder zu einer Großmacht aufsteigen lässt. Da überrascht es nicht, dass ein Student auch ganz offen sagt er fände den (westlichen) Begriff der Demokratie sehr utopisch. Die ideale Demokratie seines Erachtens nach sei dann gegeben, wenn eine Person ihre Ideen durchsetzt und das Volk dabei hilft, diese zu verwirklichen.
Im persönlichen Gespräch mit einigen Studenten der internationalen Beziehungen erfahre ich dann noch, dass ihre Professoren ihnen stets die USA als Feind, als unmoralisch beschreiben und dass jeder Student dazu zwar denken kann, was er will, dass man aber im Seminar selbst (der guten Note halber) lieber den Mund halten sollte. Sie erzählen mir, dass eben dies der Grund ist, weshalb sie Veranstaltungen wie die heutige besuchen - um eine andere Perspektive kennenzulernen.
Das erste Mal seit Beginn meines Praktikums habe ich das Gefühl etwas Sinnvolles getan zu haben.
Warum braucht man sowas? In Deutschland kann jeder sicherlich eine ungefähre Definition von Demokratie geben, bei uns ist das demokratische System derart alltäglich und natürlich, dass wir nicht mehr viel darüber sprechen müssen (wobei man über derartige Themen natürlich IMMER sprechen muss, aber bei uns in einem ganz anderen Kontext).
Wenn man sich einmal anschaut, welche Länder sich offiziell als Demokratie bezeichnen (das sind nämlich bis auf wenige Ausnahmen ALLE Länder der Welt) und welche es auch, nach unseren Maßstäben, wirklich sind, dann kommt man an einer genaueren Definition von Demokratie nicht vorbei. Und genau mit einer derartigen Definition - mit dem Austausch der Unterschiedlichen Auffassungen - hat sich der heutige Dialogue about democracy beschäftigt.
Laut dem Referenten (aber auch laut vielen der Studenten) ist Demokratie in Russland ein leeres, positives Wort, das manch einer dann auch versucht mit jeglichen Werten zu füllen und auf jegliche Art und Weise zu interpretieren. Dies bestätigt sich mit den Fragen und Statements, die im Anschluss von den Studenten kommen. Wer sagt den Menschen denn, was Demokratie ist? - fragt eine Studentin. Ihre Eltern seien die einzigen, von denen sie dies lernen könne, aber auch die hätten ihr ganz eigenes Verständnis von einem System, das sie selber eigentlich nie richtig kennengelernt haben.
Für viele Russen ist Demokratie das, was nach dem Fall der Sowjetunion unter Yeltsin eingeführt wurde. Das, was Armut, Chaos und Verwirrung stiftete. Putin hingegen steht für Stabilität. Er ist derjenige, der Russland wieder zu einer Großmacht aufsteigen lässt. Da überrascht es nicht, dass ein Student auch ganz offen sagt er fände den (westlichen) Begriff der Demokratie sehr utopisch. Die ideale Demokratie seines Erachtens nach sei dann gegeben, wenn eine Person ihre Ideen durchsetzt und das Volk dabei hilft, diese zu verwirklichen.
Im persönlichen Gespräch mit einigen Studenten der internationalen Beziehungen erfahre ich dann noch, dass ihre Professoren ihnen stets die USA als Feind, als unmoralisch beschreiben und dass jeder Student dazu zwar denken kann, was er will, dass man aber im Seminar selbst (der guten Note halber) lieber den Mund halten sollte. Sie erzählen mir, dass eben dies der Grund ist, weshalb sie Veranstaltungen wie die heutige besuchen - um eine andere Perspektive kennenzulernen.
Das erste Mal seit Beginn meines Praktikums habe ich das Gefühl etwas Sinnvolles getan zu haben.
Montag, 22. Juni 2015
kurzer, aber sehr guter Artikel zur aktuellen politischen Situation
http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-und-der-westen-aufruestung-wie-im-kalten-krieg-funktioniert-nicht-mehr-a-1039981.html
"[...] Das heutige Russland sieht sich dagegen durch die Niederlage im Kalten Krieg gedemütigt und die Erweiterung der Nato bedroht. Moskaus Nuklearpläne sind zum Teil verbale Kraftmeierei, zum anderen Reaktion auf die konventionelle Überlegenheit der Nato in Europa.
Der Westen sollte sich keine Illusionen machen: Mit diesem in die Enge getriebenen, aggressiv nationalistischen Russland wird ein Abschreckungsregime nicht funktionieren.
Eine einfache Lösung gibt es im Umgang mit dem heutigen Russland nicht. Aber statt vorschnell eine nukleare Nachrüstung zu diskutieren, sollte der Westen zunächst einmal dringend alle Gesprächsformate wieder aktivieren, die seit der Ukraine-Krise auf Eis liegen - von der G 8 bis zum Nato-Russland-Rat."
"[...] Das heutige Russland sieht sich dagegen durch die Niederlage im Kalten Krieg gedemütigt und die Erweiterung der Nato bedroht. Moskaus Nuklearpläne sind zum Teil verbale Kraftmeierei, zum anderen Reaktion auf die konventionelle Überlegenheit der Nato in Europa.
Der Westen sollte sich keine Illusionen machen: Mit diesem in die Enge getriebenen, aggressiv nationalistischen Russland wird ein Abschreckungsregime nicht funktionieren.
Eine einfache Lösung gibt es im Umgang mit dem heutigen Russland nicht. Aber statt vorschnell eine nukleare Nachrüstung zu diskutieren, sollte der Westen zunächst einmal dringend alle Gesprächsformate wieder aktivieren, die seit der Ukraine-Krise auf Eis liegen - von der G 8 bis zum Nato-Russland-Rat."
Sonntag, 21. Juni 2015
Kitai Gorod, Putin-Souvenirs und Regentanz
Nach einem verkürzten Arbeitstag im Büro konnte ich den Freitag Nachmittag nutzen, um ein nahegelendes Viertel, den Kitai Gorod, zu erkunden. Auf meiner Marschroute kam ich vorbei an unzähligen, farbenfrohen und meist sehr kleinen orthodoxen Kirchen. Reingehen konnte ich leider nicht, da ich kein Tuch dabei hatte, mit dem ich meine Haare hätte abdecken können. Das wird aber noch nachgeholt. Interessant zu sehen waren auch die Ikonengeschäfte, an denen ich vorbeikam, bzw. in die ich auch reingegangen bin. Meistens saß darin ein total herzliches, älteres Mütterchen, umringt von unzähligen golden glänzenden Heiligenbildchen.
Freitag war aber nicht nur der Tag der kirchlichen-, sondern auch der Tag der staatlichen Ikonen, denn überall auf meinem Weg kam ich an Geschäften mit Vladimir Putin T-Shirts oder Tassen vorbei. Und diese Shirts werden auch getragen! Na, wer hätte Lust auf ein T-Shirt mit Angela Merkel - oberkörperfrei mit einem toten Fisch in der Hand?
Gestern, also Samstag, war hier im deutschen Dorf das Sommerfest der ansässigen deutschen Schule. Dort habe ich an einem Bastelstand beim Bilderrahmen Basteln asugeholfen. Gegen Abend ging dann leider ein ziemlicher starker Regen über Moskau herunter (ich glaube so sagt man das nicht...:D), was allerdings die Laune der Besucher nicht aufs allerkleinste gebtrübt hat. Bei beinahe monsunartigem Regen genossen wir dennoch das Musikprogramm und tanzten schließlich kurz vor Schluss auch alle im Regen. Highlight war dabei der Auftritt einer Band aus der deutschen Schule Finnland, die bei Jugend musiziert als Sonderpreis eine Reise, inklusive Auftritt, nach Moskau gewonnen hatte.
Danach ging es dann unter die heiße Dusche und nach einem Spieleabend ab ins Bett.
<3
Freitag war aber nicht nur der Tag der kirchlichen-, sondern auch der Tag der staatlichen Ikonen, denn überall auf meinem Weg kam ich an Geschäften mit Vladimir Putin T-Shirts oder Tassen vorbei. Und diese Shirts werden auch getragen! Na, wer hätte Lust auf ein T-Shirt mit Angela Merkel - oberkörperfrei mit einem toten Fisch in der Hand?
Gestern, also Samstag, war hier im deutschen Dorf das Sommerfest der ansässigen deutschen Schule. Dort habe ich an einem Bastelstand beim Bilderrahmen Basteln asugeholfen. Gegen Abend ging dann leider ein ziemlicher starker Regen über Moskau herunter (ich glaube so sagt man das nicht...:D), was allerdings die Laune der Besucher nicht aufs allerkleinste gebtrübt hat. Bei beinahe monsunartigem Regen genossen wir dennoch das Musikprogramm und tanzten schließlich kurz vor Schluss auch alle im Regen. Highlight war dabei der Auftritt einer Band aus der deutschen Schule Finnland, die bei Jugend musiziert als Sonderpreis eine Reise, inklusive Auftritt, nach Moskau gewonnen hatte.
Danach ging es dann unter die heiße Dusche und nach einem Spieleabend ab ins Bett.
<3
| für Papa: diese "Straßenbahnbusse"/O-Busse gibt es immer noch :) |
| Ikonen |
| Baustellen werde immer verkleidet - bei dieser Kirche sieht das besonders ulkig aus |
| auf dem Shirt in der Mitte steht: unsere Antwort |
Donnerstag, 18. Juni 2015
Gorki-Park: das pure Leben
Heute durfte ich etwas früher vom Praktikum gehen und habe deshalb den späten Nachmittag/Abend genutzt, um in den gar nicht so weit entfernten Gorki-Park zu fahren. Auch hier reißt meine Moskau Euphorie nicht ab!
Für mich ist der Park das pure Leben, ich hatte das Gefühl hier sieht man die Moskauer so, wie sie wirklich sind, wie sie privat sind. Denn die Russen haben diese Eigenart, Privatleben und Beruf sehr stark zu trennen (zumindest nach meiner Beobachtung, die andere Leute mit mir teilen). Bestellt man sich z.B. einen Tee oder braucht man in der U-Bahn Hilfe von einem der unzähligen rumstehenden Metro Mitarbeitern, dann ist Freundlichkeit für die meisten Leute ein Fremdwort. Die russiche Herzlichkeit und Lebenslust bekommt man erst im Privatleben oder im kleinen Kreis zu spüren.
Und im Gorki-Park. Hier ist an jeder Ecke etwas anderes los, die einen machen einen Salsa Kurs, auf der nächsten Wiese gibt es einen Flashmob, und wieder weiter einen Fitnesskurs. Überall kann man Inlineskates, Fahrräder, Kettcars oder so eine Art Golfwagen mieten, und damit jedes Eckchen erkunden, jedes Konzert und jedes kleine Eisständchen besuchen (zu Fuß geht das ganze natürlich auch). Die Leute spielen Tischtennis, reden, sprechen, lachen, machen Fotos auf den schönen Blumenwiesen, fahren mit dem Karussel und lassen ihre Füße im Brunnen baumeln.
Einfach nur wunderschön ist es hier - privat, aber doch voller Leute.
Für mich ist der Park das pure Leben, ich hatte das Gefühl hier sieht man die Moskauer so, wie sie wirklich sind, wie sie privat sind. Denn die Russen haben diese Eigenart, Privatleben und Beruf sehr stark zu trennen (zumindest nach meiner Beobachtung, die andere Leute mit mir teilen). Bestellt man sich z.B. einen Tee oder braucht man in der U-Bahn Hilfe von einem der unzähligen rumstehenden Metro Mitarbeitern, dann ist Freundlichkeit für die meisten Leute ein Fremdwort. Die russiche Herzlichkeit und Lebenslust bekommt man erst im Privatleben oder im kleinen Kreis zu spüren.
Und im Gorki-Park. Hier ist an jeder Ecke etwas anderes los, die einen machen einen Salsa Kurs, auf der nächsten Wiese gibt es einen Flashmob, und wieder weiter einen Fitnesskurs. Überall kann man Inlineskates, Fahrräder, Kettcars oder so eine Art Golfwagen mieten, und damit jedes Eckchen erkunden, jedes Konzert und jedes kleine Eisständchen besuchen (zu Fuß geht das ganze natürlich auch). Die Leute spielen Tischtennis, reden, sprechen, lachen, machen Fotos auf den schönen Blumenwiesen, fahren mit dem Karussel und lassen ihre Füße im Brunnen baumeln.
Einfach nur wunderschön ist es hier - privat, aber doch voller Leute.
| Fitnesskurs |
Mittwoch, 17. Juni 2015
der schönste Platz, den ich je gesehen habe...
| auf dem Weg zum roten Platz |
| links Gum, hinten Basilius Kathedrale, rechts Lenin-Mausoleum und Kremlmauer |
![]() |
| im Gum gab es diesen Baum voller weißer Tauben mit Friedenswünschen |
| Yuliya |
| in Russland bekommen Frauen DAUERND Blumen geschenkt, hier Judiths heutige Auswahl (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl nach Berlin....) |
Säbelrasseln [Nachtrag]
Was war zuerst da, die Bedrohung der USA oder die Russlands? Wer hat angefangen?
Während spiegelonline vor wenigen Stunden titelt
Interkontinental-Raketen: Steinmeier kritisiert Putins Raketenplan,
findet man auf der Seite SputnikNews einen Artikel mit dem Titel
USA bauen in Osteuropa Drohkulisse gegen Russland auf.
Hier zeigt sich erneut: Wortwahl und Perspektive sind alles.
Dass dieses ganz offensichtlich doch gegenseitige Wettrüsten zu nichts und wieder nichts führen kann, brauche ich hier nicht zu betonen.
In der süddeutschen Zeitung findet man diesbezüglich unter dem Schlagwort "Russische Atomwaffen" auch einen Bericht über die Warnung des US-amerikanischen Außenministers vor einem neuen kalten Krieg. Da kann man sich nur an Kopf packen, schließlich wird die US-amerikanische Ankündigung einer Stationierung von schweren Waffen im Baltikum und in Polen einen erheblichen Beitrag zu Putins neuen Raketenplänen geleistet haben...
SO kann Dialog nicht funktionieren.
Liebe Grüße aus Moskau
Während spiegelonline vor wenigen Stunden titelt
Interkontinental-Raketen: Steinmeier kritisiert Putins Raketenplan,
findet man auf der Seite SputnikNews einen Artikel mit dem Titel
USA bauen in Osteuropa Drohkulisse gegen Russland auf.
Hier zeigt sich erneut: Wortwahl und Perspektive sind alles.
Dass dieses ganz offensichtlich doch gegenseitige Wettrüsten zu nichts und wieder nichts führen kann, brauche ich hier nicht zu betonen.
In der süddeutschen Zeitung findet man diesbezüglich unter dem Schlagwort "Russische Atomwaffen" auch einen Bericht über die Warnung des US-amerikanischen Außenministers vor einem neuen kalten Krieg. Da kann man sich nur an Kopf packen, schließlich wird die US-amerikanische Ankündigung einer Stationierung von schweren Waffen im Baltikum und in Polen einen erheblichen Beitrag zu Putins neuen Raketenplänen geleistet haben...
SO kann Dialog nicht funktionieren.
Liebe Grüße aus Moskau
Dienstag, 16. Juni 2015
ein Plädoyer für den Versuch, Russland zu verstehen [oder: Was ist uns der Friede wert?]
"Hast du eigentlich keine Angst, jetzt, zu diesen Zeiten, hier zu sein?"
Schon mehrmals habe ich diese Frage nun gestellt bekommen - sowohl von Deutschen, hier in Moskau und zu Hause, als auch von Russen hier vor Ort. Die Leute hier wissen, dass man in Europa mittlerweile Angst hat, nach Russland zu kommen. So bleiben etliche Praktikumsstellen, Au Pair Plätze, etc. nicht besetzt, weil es einfach keine Bewerber gibt (wenn ihr jemanden mit Interesse kennt, ich bin inoffiziell mit der Suche nach einem AuPair Mädchen und nach einem Praktikanten für den DAAD beauftragt worden).
Die Befürchtungen, es könne jederzeit ein Krieg ausbrechen, machen sich in solchen Bemerkungen sehr bemerkbar. Im Alltag allerdings, bekomme ich nichts dergleichen mit. Alles scheint, soweit ich das nach ein paar Tagen beurteilen kann, seinem gewohnten Gang zu folgen. Natürlich wird ein den Medien, auf ganz andere Weise als bei uns, von den aktuellen politischen Veränderungen berichtet, aber weder eine große Aufruhr und Bestürzung (wie man es meist aus "unserer" Perspektive erwarten würde), noch eine übermäßige Euphorie sind hier zu spüren.
Umso interessanter wird es dann, wenn doch vorsichtige Gespräche über die aktuelle Situation in der Ukraine aufkommen - Gespräche mit den unterschiedlichsten Leuten und Standpunkten.
Da ist zum Beispiel der Mitarbeiter des AA in Moskau, den ich beim sonntäglichen Gottesdienst in der deutschen Botschaft kennenlerne, der die aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland als "auf kaltem Krieg" Niveau einstuft. "Wie zu Sowjetzeiten trifft man sich trotzdem noch, aber dann liest jeder Vertreter seinen Standpunkt vor, ohne auf den des Anderes einzugehen, und man stimmt überein nicht übereinzustimmen." Zumindest diesbezüglich scheinen also unsere europäischen Medien mit ihren Proklamationen eines neuen kalten Krieges nicht zu übertreiben. Ob solche Aufmacher konstruktiv sind, lasse ich dennoch hier mal offen stehen.
Direkt nach meiner Ankunft versuche ich einem Gespräch zwischen meiner Gastgeberin und einem Freund über die aktuelle Situation zu folgen. Der Freund, ein junger, erfolgreicher, gebildeter Russe, befürwortet die russische Perspektive, sowohl bezüglich der Krim, als auch bezüglich des NGO-Agentengesetzes. Es gäbe viele Fälle, in denen ausländische NGOs Geldwäsche betrieben hätten, oder auf andere Art und Weise der russischen Föderation schaden würden. In den russichen Medien werden hierfür stets einige Beispiele gennant, auf die sich dieser Freund stützt.
Und dann ist da ein Gespräch mit einer Stiftungsmitarbeiterin, dir mir sagt, dass die Stiftung auch von den russischen Mitarbeitern fordert, die "westliche" Perspektive zu teilen, dass der Anschluss der Krim an Russland eine Annexion war, die völkerrechtlich zu verurteilen ist. Sie fragt mich nach meiner Meinung. Ich kann es einfach schlecht beurteilen, sage ich. Wir sind einfach zu abhängig von unserer medialen Berichterstattung, sowohl in Europa, als auch in Russland. Und zumindest für die nächsten sechs Wochen möchte ich versuchen, mir mein eigenes Bild von der Situation zu verschaffen, ohne Vorurteile, ohne Vorbehalte, so als hätte ich mein Wissen aus unseren europäischen Medien nicht. Denn ich glaube nur. wenn Wörter wie Völkerrechtsverletzung, Kriegsbestreben und Imperialismus nicht mehr in meinem Kopf aufschreien, habe ich eine Chance, auch den russischen Standpunkt irgendwie verstehen zu können - einen Standpunkt, den man sich in Europa und in den USA wehrt zu verstehen. Denn wenn mir hier eine junge, sehr gut ausgebildete Frau mit hohem Studienabschluss sagt, dass sie die Krise zwiespältig betrachtet und dass für viele Russen das, was bei uns Annexion genannt wird, als eine Wiedervereinigung mit zeitweilig entfernten Brüdern gesehen wird, dann finde ich kommt man nicht drumherum, dies ernstzunehmen.
Viele Russen vergleichen die Anschließung der Krim an die russische Föderation mit der deutschen Wiedervereinigung, d.h. der "Anschließung" der DDR an die BRD. Historisch und kulturell betrachtet sind die Bande zwischen den Ländern/Regionen durchaus nachvollziehbar, schließlich wird die Ukraine auch als Wiege der russischen Kultur gesehen. Letzlich ist in diesem Argumentationszusammenhang das Argument der überwiegend russischen Bevölkerung auf der Krim durchaus schlagkräftig.
Natürlich tendiere ich nun dazu, sehr schlagkräftige Gegenargumente anzubringen, aber die kennen wir alle (die hauen schon genug Journalisten und Politiker mit voller Kraft auf den Tisch), die muss ich hier nicht nennen. (schließlich ist dies nach wie vor ein Versuch, Russland zu verstehen).
Vielleicht liegt die Wahrheit ja irgendwo zwischen Annexion und Wiedervereinigung - vielleicht auch nicht. Aber es ist doch immer wieder spannend, wie die Wortwahl Situationen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen kann. Vielleicht würde der diplomatische Gebrauch von neutraleren Ausdrücken die Verständigung zwischen den nunmehr derart verhärteten Seiten erleichtern, bzw. wieder ermöglichen. Das sollte uns der Frieden allemal wert sein.
Schon mehrmals habe ich diese Frage nun gestellt bekommen - sowohl von Deutschen, hier in Moskau und zu Hause, als auch von Russen hier vor Ort. Die Leute hier wissen, dass man in Europa mittlerweile Angst hat, nach Russland zu kommen. So bleiben etliche Praktikumsstellen, Au Pair Plätze, etc. nicht besetzt, weil es einfach keine Bewerber gibt (wenn ihr jemanden mit Interesse kennt, ich bin inoffiziell mit der Suche nach einem AuPair Mädchen und nach einem Praktikanten für den DAAD beauftragt worden).
Die Befürchtungen, es könne jederzeit ein Krieg ausbrechen, machen sich in solchen Bemerkungen sehr bemerkbar. Im Alltag allerdings, bekomme ich nichts dergleichen mit. Alles scheint, soweit ich das nach ein paar Tagen beurteilen kann, seinem gewohnten Gang zu folgen. Natürlich wird ein den Medien, auf ganz andere Weise als bei uns, von den aktuellen politischen Veränderungen berichtet, aber weder eine große Aufruhr und Bestürzung (wie man es meist aus "unserer" Perspektive erwarten würde), noch eine übermäßige Euphorie sind hier zu spüren.
Umso interessanter wird es dann, wenn doch vorsichtige Gespräche über die aktuelle Situation in der Ukraine aufkommen - Gespräche mit den unterschiedlichsten Leuten und Standpunkten.
Da ist zum Beispiel der Mitarbeiter des AA in Moskau, den ich beim sonntäglichen Gottesdienst in der deutschen Botschaft kennenlerne, der die aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland als "auf kaltem Krieg" Niveau einstuft. "Wie zu Sowjetzeiten trifft man sich trotzdem noch, aber dann liest jeder Vertreter seinen Standpunkt vor, ohne auf den des Anderes einzugehen, und man stimmt überein nicht übereinzustimmen." Zumindest diesbezüglich scheinen also unsere europäischen Medien mit ihren Proklamationen eines neuen kalten Krieges nicht zu übertreiben. Ob solche Aufmacher konstruktiv sind, lasse ich dennoch hier mal offen stehen.
Direkt nach meiner Ankunft versuche ich einem Gespräch zwischen meiner Gastgeberin und einem Freund über die aktuelle Situation zu folgen. Der Freund, ein junger, erfolgreicher, gebildeter Russe, befürwortet die russische Perspektive, sowohl bezüglich der Krim, als auch bezüglich des NGO-Agentengesetzes. Es gäbe viele Fälle, in denen ausländische NGOs Geldwäsche betrieben hätten, oder auf andere Art und Weise der russischen Föderation schaden würden. In den russichen Medien werden hierfür stets einige Beispiele gennant, auf die sich dieser Freund stützt.
Und dann ist da ein Gespräch mit einer Stiftungsmitarbeiterin, dir mir sagt, dass die Stiftung auch von den russischen Mitarbeitern fordert, die "westliche" Perspektive zu teilen, dass der Anschluss der Krim an Russland eine Annexion war, die völkerrechtlich zu verurteilen ist. Sie fragt mich nach meiner Meinung. Ich kann es einfach schlecht beurteilen, sage ich. Wir sind einfach zu abhängig von unserer medialen Berichterstattung, sowohl in Europa, als auch in Russland. Und zumindest für die nächsten sechs Wochen möchte ich versuchen, mir mein eigenes Bild von der Situation zu verschaffen, ohne Vorurteile, ohne Vorbehalte, so als hätte ich mein Wissen aus unseren europäischen Medien nicht. Denn ich glaube nur. wenn Wörter wie Völkerrechtsverletzung, Kriegsbestreben und Imperialismus nicht mehr in meinem Kopf aufschreien, habe ich eine Chance, auch den russischen Standpunkt irgendwie verstehen zu können - einen Standpunkt, den man sich in Europa und in den USA wehrt zu verstehen. Denn wenn mir hier eine junge, sehr gut ausgebildete Frau mit hohem Studienabschluss sagt, dass sie die Krise zwiespältig betrachtet und dass für viele Russen das, was bei uns Annexion genannt wird, als eine Wiedervereinigung mit zeitweilig entfernten Brüdern gesehen wird, dann finde ich kommt man nicht drumherum, dies ernstzunehmen.
Viele Russen vergleichen die Anschließung der Krim an die russische Föderation mit der deutschen Wiedervereinigung, d.h. der "Anschließung" der DDR an die BRD. Historisch und kulturell betrachtet sind die Bande zwischen den Ländern/Regionen durchaus nachvollziehbar, schließlich wird die Ukraine auch als Wiege der russischen Kultur gesehen. Letzlich ist in diesem Argumentationszusammenhang das Argument der überwiegend russischen Bevölkerung auf der Krim durchaus schlagkräftig.
Natürlich tendiere ich nun dazu, sehr schlagkräftige Gegenargumente anzubringen, aber die kennen wir alle (die hauen schon genug Journalisten und Politiker mit voller Kraft auf den Tisch), die muss ich hier nicht nennen. (schließlich ist dies nach wie vor ein Versuch, Russland zu verstehen).
Vielleicht liegt die Wahrheit ja irgendwo zwischen Annexion und Wiedervereinigung - vielleicht auch nicht. Aber es ist doch immer wieder spannend, wie die Wortwahl Situationen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen kann. Vielleicht würde der diplomatische Gebrauch von neutraleren Ausdrücken die Verständigung zwischen den nunmehr derart verhärteten Seiten erleichtern, bzw. wieder ermöglichen. Das sollte uns der Frieden allemal wert sein.
Montag, 15. Juni 2015
Bilder, die für sich sprechen
Heute war mein erster Praktikumstag - und ich durfte nach 30 Minuten wieder gehen. Die Mädels/Frauen im Büro waren aber alle super lieb und haben mir auch angeboten, mir mit meinem Russisch zu helfen :)
Also haben Jule (Judiths ehemalige Praktikantin), Judtih und ich die Zeit für eine Schifffahrt auf der Moskva benutzt - und diese war wirklich atemberaubend schön. Weil es schon spät ist und weil ich finde, dass die Bilder für sich sprechen, hier erstmal nur Fotos..... Bis bald!
Also haben Jule (Judiths ehemalige Praktikantin), Judtih und ich die Zeit für eine Schifffahrt auf der Moskva benutzt - und diese war wirklich atemberaubend schön. Weil es schon spät ist und weil ich finde, dass die Bilder für sich sprechen, hier erstmal nur Fotos..... Bis bald!
| Moskau City |
| Verteidigungsministerium |
| Christerlöser-Kirche |
| Kreml |
| Kreml |
| Basilius Kathedrale |
Samstag, 13. Juni 2015
| Im Café mit Vera |
| die liebe Vera und ich im "Venedig des Nordens" |
| "Ich bin ein Freund Putins"... |
| Ermitasch |
| Moskau, die neuen Gebäude hinten links wirkten wie eine Fatamorgana |
| In Moskau gibt es gleich 7 Kulturpaläste |
| das White House Russlands |
| Mittagessen auf dem Schiff |
| "Es gibt Glück" |
| der Arbat |
| überall kann man Tauben halten/Kaninchen oder Katzen streicheln |
| Jule und ich |
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